Heilpflanzen – Natürliche Medizin
Baldrian © Visions-AD - Fotolia.com
Nicht immer muss es Chemie sein: Heilpflanzen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Was vor ein paar Jahren noch als Esoterik verpöhnt oder als nutzlos bezeichnet würde, ist heute für viele eine Selbstverständlichkeit geworden. Mit guten Gründen: Schließlich ist die grüne Medizin oft verträglicher als die chemische Keule, aber mindestens genauso wirkungsvoll.
Dass Pflanzen-Teile oder Inhaltsstoffe überhaupt bei Krankheiten helfen können, hat nicht damit zu tun, dass sie den Menschen gern als besten Freund hätten. Die entsprechenden Wirkstoffe helfen den Pflanzen nämlich, Feinde aus dem Tierreich abzuwehren: Etwa, indem die Pflanze ungeniessbar bitter schmeckt, und das gefräßige Tier dann schon nach einem Bissen die Schnauze voll hat.
Nebenwirkungen gibt es sehr selten, meist verträgt sich die grüne Medizin auch hervorragend mit anderen Medikamenten. Doch auch gefährliche Wechselwirkungen sind möglich: Etwa beim Johanniskraut. Das beliebte Mittel steigert die Stimmung und den Antrieb, hilft also gegen leichte Depression. Doch wer es regelmäßig zu sich nimmt, riskiert damit, dass andere Mittel wirkungslos werden, wie etwa das Verhütungsmittel für die Frau, die “Pille”. Grün heißt also nicht unbedingt unbedenklich – besser genau die Packungsbeilage studieren oder direkt Arzt oder Apotheker ausführlich befragen.
Meist gibt es ohnehin nicht einen Wirkstoff in einem pflanzlichen Arzneimittel, sondern ein Cocktail aus verschiedensten Substanzen. Kamille etwa hilft sowohl gegen Blähungen und einen dicken Bauch, andererseits auch gegen Halsschmerzen.
Wichtig ist auch, dass pflanzliche Mittel meist nur leichte Beschwerden lindern können. Nicht immer ist es sinnvoll, auf grüne Medizin umzusatteln. Auch wenn es niemand gern hat, aber die chemische Keule ist einfach effektiver. Gerade bei schweren Erkrankungen sollte man sich also nicht vor rein chemischen Mitteln scheuen.
Meditation heilsam nutzen

© Kati Molin - Fotolia.com
Sobald die moderne Wissenschaft mal wieder einen Beweis für die Wirksamkeit altbewährter Traditionen im medizinischen Bereich findet, wird der jeweiligen Methode das Stigma der Esoterik abgenommen. Schnell wie ein Lauffeuer verbreitet sich dann die Nachricht, von den wundersamen, heilsamen Kräften. Eine solche Methode ist die Meditation, genauer die Achtsamkeitsmediation.
Der neueste Hype im Coaching und Therapiebereich geht auf die Vipassana Mediation zurück. Sie bezeichnet die “Einsicht” und ist eine spezielle Schule des Buddhismus und propagiert seit Jahrtausenden die Kraft die in der Achtsamkeit liegt.
Das ein wenig mehr Achtsamkeit in unserer heutigen hektischen Welt sicher angebracht wäre bestreitet niemand. Wer morgens das Haus verlässt, der ist in Gedanken schon beim anstehenden Team-Meeting, oder dem Soll den es für die Woche zu erfüllen gilt. Man nimmt im Anschluss die falsche U-Bahn und fragt sich während man fluchend aussteigt, ob man überhaupt die Haustür richtig abgeschlossen hat. Über so ein typisch westliches Verhalten, würde sich ein Meister der Achtsamkeitsmediation köstlich amüsieren, wäre er für Gelächter nicht schon zu weltentrückt.
Die Lösung für dererlei Probleme sieht er in gezielten Atemtechniken, die einen mit der nötigen Übung, ins Hier und Jetzt zurück holen, eben in jenen Augenblick in der sich der Übende gerade befindet. Das beruhigt, fühlt sich gut an und ist, wenn man neusten Studien vertraut auch noch überaus heilsam.
Der amerikanische Medizinprofessor Jon Kabat-Zinn entwickelte aus dieser uralten asiatischen Mediationsform eine westliche Variante, die er Mindfulness Based Stress Reduction (MBSR) nannte. Obwohl diese Methode schon seit den 70er Jahren bekannt ist, wird sie erst seit einigen Jahren auch von konservativen Kliniken angewandt.
Man erzielte mithilfe dieses Konzepts gute Fortschritte bei der Behandlung von chronischen Schmerzen, Süchten, Depressionen und vor allem bei Panikattacken.
Kleider machen Leute
Jeder, der schon einmal renoviert hat, weiß, dass das nicht immer sauber abgeht. Kleister im Haar, Farbe nicht nur auf den Wänden, sondern größtenteils auf den Klamotten – hier empfiehlt es sich, sich am Profi zu orientieren. Handwerker führen ihre Arbeit gewöhnlich erst dann aus, wenn sie sich in ihre Berufsbekleidung geworfen haben. Das hilft nicht nur, länger Freude am Armani-Anzug haben zu können, denn oft ist diese Kleidung auch noch extrem praktisch – mit vielen Taschen beispielsweise – und bequemer als eine normale Jeans, da man sich bei handwerklichen Tätigkeiten etwas anders bewegen muss als im normalen Leben. Daher ist man sehr gut beraten, vor der Zusage an Freunde und Bekannte „Ja, klar kann ich dir beim Umzug/ Tapezieren/ Streichen etc. helfen.“, in eine neue Arbeitshose zu investieren.
Der Vorteil von Arbeitskleidung bzw. einer neuen Arbeitshose liegt auch in dem Bild, das damit vermittelt wird. Mit dem Tragen professionell angemessener Kleidung verbindet sich auch direkt das Vertrauen in die Kompetenz des Trägers. Berufsbekleidung signalisiert, dass da jemand ist, der sich auskennt und der es richten wird. Und der Schmutz auf der Kleidung ist ein weiterer Beweis für die fachliche Kompetenz des Trägers solcher Kleidung: „Ich habe Erfahrung.“ „Ich weiss, was ich tue.”
Local Food im Trend

© Subbotina Anna - Fotolia.com
Gesunde Möbel für ein gesundes Wohnen

Quelle: ReWorksATL/Flickr.com
Die grüne Welle schwappt über die Bundesrepublik: Auch auf der Kölner Möbelmesse zeigt sich dieser Trend bei den immer populäreren Ökomöbeln. Das sind Möbel, die sowohl besonders gesund und nachhaltig hergestellt werden, als auch gleichzeitig modern und ästehtisch wirken. Wenn der Möbeltransport dann noch möglichst emissionsfrei von statten geht, kann mit gutem Gewissen etwa im neuen, nachhaltigen Bett geschlafen werden.
Wer sich für Umwelt- und Gesundheitsfragen rund um Möbel interessiert, dem sei ein Blick in die neue 16-seitige Broschüre des deutschen Umweltbundesamts empfohlen, die in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gütegemeinschaft für Möbel e.V. erarbeitet wurde: “Möbel für gesundes Wohnen? Wie denn? Wo denn? Was denn?” beschreibt den langen Herstellungsweg einzelner Möbel und führt zwei Gütezeichen für Ökomöbel ein – den “Blauen Engel” und das “Goldene M“. Nur wenige Bürger wissen, dass viele Möbel aus Holz aus nicht nachhaltiger Fortwirtschaft bestehen und damit Raubbau an der Natur betreiben. Viele Möbel sind auch mit Gift- und Schadstoffen belastet, die dann in der eigenen Wohnung kontinuierlich abgegeben und eingeatmet werden. Über die häufigsten Schadstoffe und ihre Wirkungen auf die Gesundheit berichtet die Broschüre ebenfalls ausführlich.
Die Nachfrage nach ökologisch unbedenklichen und emissionsarmen Möbeln steigt seit einigen Jahren. Das möchte die Deutsche Gütegemeinschaft für Möbel mit den beiden Gütezeichen noch weiter voran treiben. Auch Möbelhersteller sollen so zusätzliche Anreize haben, bei ihren Möbeln nicht nur Design, Funktionalität und Qualität im Auge zu haben, sondern auch Umwelt- und Gesundheitsaspekte zu beachten.
Fettsteuer in Dänemark
Nachdem in Ungarn Anfang September diesen Jahres die sogenannte „Chipssteuer“ eigeführt wurde, zieht Dänemark nun nach.
In Ungarn wurde die im Volksmund genannte „Chipssteuer“ für übermäßig gesalzene, süße, kohlenhydrat- oder koffeinreiche Fertigprodukte eingeführt. Zur Begründung hieß es, dass der Gesundheitszustand der Ungarn im internationalen Vergleich zurückgeblieben sei. Bei ungarischen Produkten müssen die Hersteller zahlen, bei importierten Waren die Vertreiber. Betroffen sind neben dem industriell verpacktem Gebäck auch Erfrischungsgetränke, die zu wenig Fruchtsaft enthalten.
Nun haben die Dänen mit einer Fettsteuer bei sich nachgelegt. In Dänemark wurde eine Steuer auf Fette in Nahrungsmitteln eingeführt. Dabei ist es egal, in welchen Produkten sie stecken. Diese können beispielsweise in Butter, Milch, Fleisch, Pizza oder Fertiggerichten stecken. Nun wird seit vergangenem Samstag pro Kilogramm gesättigte Fettsäure eine Summe von 16 Kronen fällig. Dies sind umgerechnet 2,15 Euro.
Die neue Steuer soll die Dänen davon abhalten zu viel der als ungesund geltenden Fette zu essen. Die Reaktion der Dänen war daraufhin voraussehbar: Hamsterkäufe. Bevor die Steuer umgesetzt werden konnte, wurden noch sämtliche Dinge gekauft. Die Tiefkühlregale waren leer und auch Milch und Butter suchte man nahezu vergeblich. Der Molkerei-Konzern „Arla“ berichtet, dass die Lager mit tonnenweise Butter und Margarine aufgefüllt werden mussten, damit die Kunden weiterhin bedient werden konnten.
In den Supermärkten wurde von einer chaotischen Woche gesprochen. Es wurde übermäßig viel gekauft, doch langfristig wird keine Veränderung des Konsumentenverhaltens erwartet.Wahrscheinlich werden die Kunden auch weiterhin die Produkte kaufen, die sie haben wollen.
Eine Sprecherin des dänischen Industrieverbands spricht von einem komplizierten System, das den Lebensmittelproduzenten viel Arbeit bereite. Es wird nämlich voraussichtlich nicht nur das Fett selbst in Lebensmitteln ermittelt, sondern auch das für die Zubereitung benutze Fett, wie Zum Beispiel Frittieröl. In logischer Konsequenz müssen nun sämtliche Produkte neu berechnet werden, um neue Preise festzulegen.
Erhöhter Bleiwert in Wildfleisch

Hirsch, Foto: wape_flickr
Dass die Bevölkerung einen immer stärkeren Fleischkonsum nachweist, ist mittlerweile wohl jedem bekannt. Gerade durch das immer größere Bekanntwerden von Tierhaltungen, welche unnatürlich sind und die Tiere quälen, steigt auch die Bekanntheit, dass der Mensch viel mehr Fleisch als eigentlich nötig isst. Dies hat zur Folge, dass immer mehr Tiere heran gezüchtet werden und der einzige Sinn darin besteht, schon kurz nach ihrer Geburt wieder getötet zu werden um hinter der Ladentheke zu landen.
Nun kommt aber ein weiterer Aspekt ins Spiel, der beim Fleischverzehr beachtet werden sollte. So kann sich eigentlich niemand über Wildfleisch beklagen. Dies lebt frei im Wald und hat somit keine schlimme Vergangenheit in einer Massenzucht und wurde auch nicht herangezüchtet um letztendlich vom Menschen verspeist zu werden. Das Problem was hier jedoch auftritt, ist viel mehr für den Menschen schädlich.
Das Wild wird gejagt und dann bei erfolgreichem Abschluss vom Jäger geschossen, das sollte jedem bekannt sein. Das gefährliche daran ist nun, dass die Patronen des Jägers gefährliche Bleiteile enthalten. Blei ist ein giftiges Schwermetall und sollte in der Ernährung des Menschen nicht vorkommen. Nun ist es aber so, dass im Fleisch vereinzelte Bleisplitter drin bleiben und somit vom Menschen mitverarbeitet und schlussendlich auch verspeist werden. Da hilft selbst ein großzügiges Entfernen um die Einschussquelle nichts.
Nun sollten vor allem Schwangere, Kinder und Frauen mit Kinderwunsch davor gewarnt sein, da für sie dieser giftige Stoff besonders gefährlich ist. Bei Kindern kann dieser unter anderem zu Langzeitschäden im Blutkreislauf führen.
Interessant ist jedoch, dass nicht nur der Mensch davon betroffen ist. Auch Adler und andere Aasfresser haben unter dem Blei zu leiden. Denn diese machen sich über die Reste eines erlegten Wilds her und nehmen unwillkürlich auch die Bleireste mit auf. Da gerade Adler eine sehr säurehaltige Magensäure haben wird das Blei rasch zersetzt und gelangt in die Blutlaufbahn, sodass der Kontakt meistens tödlich endet und somit immer mehr Naturschützer auf den Plan ruft.
Das eigene Ferienhaus

Ein Ferienhaus in den Dünen, Foto: kuhparadies_flickr
Viele Deutsche träumen von einem eigenen Ferienhaus. Die beliebtesten Orte dafür sind nicht nur Spanien oder andere europäische Länder. Auch Ferienhäuser im Inland stehen hoch im Kurs.
Im Urlaub ist es oft so dass Hotels der höchste Kostenfaktor sind. Dazu kommt noch dass man oft nicht weiss ob man sich dort wohl fühlen kann oder ob das Hotel zumindest sauber ist. Die richtige Entspannung kommt in vielen Fällen auch nicht auf. Denn wer will schon seinen Jahresurlaub in einem kleinen Zimmerchen verbringen. Entspannung am Hoteleigenen Pool ist vor allem während der Feriensaison auch nicht drin. Die Strände sind überfüllt und meist bleibt man einfach nur auf de Hotelanlage.
Diese Umstände veranlassen immer mehr Leute sich ihr eigenes Ferienhaus zu kaufen. Es ist auch schön zu wissen dass man vom eigenen Heim, wieder in eine heimische Gemütlichkeit zieht in der man es sich komplett gemütlich machen kann. Das Haus ist nach dem eigenen Geschmack eingerichtet, Gepäck muss man auch nicht viel mitnehmen weil im Haus selbst eigentlich alles vorhanden ist.
Der individuelle Urlaub abseits vom Massentourismus gewinnt immer mehr Anhänger. Und vor allem zu Zeiten der Krise in Europa ist es für viele erschwinglich ein Haus zu kaufen. Für diejenigen die es sich nicht leisten können, lohnt es sich das Haus anfangs zu vermieten. So kann man laufende Kosten decken bis man es geschafft hat. Die Zeit für Investitionen sind auf jeden Fall günstig.
Danach kann man sich entspannen. Wenn man weiß man kann seinen Urlaub an einem ruhigen, bekannten Ort verbringen kann die erholsame Zeit gerne kommen. Denn wer will schon einen Urlaub mit schreienden Kindern, schmutzigen Hotels und schlechtem Essen. Dazu meist noch in einer Region die wenig attraktive Freizeitmöglichkeiten bietet.
Fehler beim Bewerbungsgespräch vermeiden
Das man vor dem Bewerbugnsgespräch etwas nervös ist ist völlig normal. Doch letzten Endes sollte man lieber einen kühlen Kopf bewahren. Denn immerhin geht es hier um eine angeworbene Stelle. Wenn man sich an ein Paar hilfreiche Tipps hält sollte jedoch nichts schief gehen. Wichtig ist die absoluten Bewerbungsfehler so gut es geht zu vermeiden, so ist man auf der sicheren Seite.
Gut kommt man schon beim ersten Eindruck an, wenn man sich mit einem sicheren Händedruck vorstellt. das zeugt von Souveränität und nicht von Schwäche. Der erste Eindruck ist immerhin sehr prägenden, den sollte man sich nicht direkt mit einem schlaffen Auftritt versauen.
Auch grundlegende Höflichkeiten sollte man natürlich nicht auslassen. Man sollte stets darauf achten, wie sich der Gesprächspartner verhält. Das bedeutet, dass man sich nicht direkt in den nächst besten Sessel lümmeln sollte, sondern höflich darauf wartet bis man einen Platz angeboten bekommt. Auch auf die Haltung sollte geachtet werden, denn die Haltung drückt unser Selbstbewusstsein aus.
Bei der Frage nach dem bisherigen Werdegang sollte man nicht alles direkt so übernehmen wie man es in der Bewerbung geschrieben hat. Man sollte eher schauen andere wichtige Details zu erwähnen, die in der Bewerbung vielleicht keinen Platz mehr hatten.
Manchmal bekommt man auch mal unangenehme Fragen gestellt, hier heisst es einen kühlen Kopf zu bewahren. Wenn man erst kurz nachdenkt ist das nichts negativ, mann sollte sich sammeln und konzentrieren, so kann man auch eine kompetente Antwort geben.
Allgemein ist zu sagen dass Ehrlichkeit natürlich immer gut ist. Trotzdem sollte man nicht plump alles offen sagen was einem gerade durch den Kopf geht. Man muss die richtige Mischung finden aus eigenständiger und aufgeforderter Kommunikation, dann kann man sich gut verkaufen und wirkt dabei trotzdem nicht arrogant.
Fachkräftemangel im deutschen Handwerk

Bauarbeiter, Foto: amy.kal_flickr
In der heutigen Gesellschaft gibt es immer mehr Menschen die das Abitur und sogar einen akademischen Abschluss besitzen. So war es damals noch ein großes Privileg überhaupt studieren zu können, so steht die Uni heute fast jedem offen. Das hat auch damit zu tun, dass immer mehr Menschen das Abitur bekommen und somit die Eintrittskarte zur Universität erhalten. Oder sie gehen mit ihrem Abitur direkt auf den Ausbildungsmarkt, womit sie Menschen mit einem Haupt- oder Realschulabschluss die eigentlich für sie gedachte Ausbildung wegschnappen, da der Betrieb natürlich viel lieber einen drei Jahre älteren Azubi einstellt, welcher mit dem erreichen des Abiturs auch schon bewiesen hat, dass er etwas erreichen kann und zielstrebig ist. Natürlich bewerben sich die mit Abitur nur selten in handwerklichen Berufszweigen wie als Maurer oder als Kälteanlagenbauer. Problem dabei ist, dass die Menschen, die sich dort bewerben meistens nicht gut genug qualifiziert sind für diese Berufe. So fehlt es ihnen nicht nur an einem Mangel der schulischen Leistungen, sonder vor allem an der Bereitschaft zu Arbeiten und der nötigen Motivation.
So geschieht es immer mehr, dass gerade Abgänger der Hauptschule oder auch Schulabbrecher zu einem Kreis “Der Ausgeschlossenen” mutieren. Ihnen wird in der Schule schon eingetrichtert, dass sie auf dem späteren Arbeitsmarkt kaum Chancen haben, da es zu viele Menschen mit Abitur gibt. So wird nicht selten an vielen Schulen der Gedichtinterpretation das Ausfüllen von Hartz IV Anträgen vorgezogen.
Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass das deutsche Handwerk um seine Existenz bedroht ist. So zeigen die Statistiken, dass für dieses Ausbildungsjahr noch über 20 000 freie Ausbildungsstellen frei sind und die Betriebe einfach keine qualifizierten Azubis finden. Des weiteren geht in fast jedem Betrieb ein Arbeitnehmer in den nächsten 5 Jahren in Rente, sodass unbedingt frische Kräfte nachrücken müssen.
Dort muss sich unbedingt was tun, damit die Handwerksbetriebe in Deutschland nicht zugrunde gehen.









