Gesunde Möbel für ein gesundes Wohnen

Quelle: ReWorksATL/Flickr.com

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Die grüne Welle schwappt über die Bundesrepublik: Auch auf der Kölner Möbelmesse zeigt sich dieser Trend bei den immer populäreren Ökomöbeln. Das sind Möbel, die sowohl besonders gesund und nachhaltig hergestellt werden, als auch gleichzeitig modern und ästehtisch wirken. Wenn der Möbeltransport dann noch möglichst emissionsfrei von statten geht, kann mit gutem Gewissen etwa im neuen, nachhaltigen Bett geschlafen werden.

Wer sich für Umwelt- und Gesundheitsfragen rund um Möbel interessiert, dem sei ein Blick in die neue 16-seitige Broschüre des deutschen Umweltbundesamts empfohlen, die in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gütegemeinschaft für Möbel e.V. erarbeitet wurde: “Möbel für gesundes Wohnen? Wie denn? Wo denn? Was denn?” beschreibt den langen Herstellungsweg einzelner Möbel und führt zwei Gütezeichen für Ökomöbel ein – den “Blauen Engel” und das “Goldene M“. Nur wenige Bürger wissen, dass viele Möbel aus Holz aus nicht nachhaltiger Fortwirtschaft bestehen und damit Raubbau an der Natur betreiben. Viele Möbel sind auch mit Gift- und Schadstoffen belastet, die dann in der eigenen Wohnung kontinuierlich abgegeben und eingeatmet werden. Über die häufigsten Schadstoffe und ihre Wirkungen auf die Gesundheit berichtet die Broschüre ebenfalls ausführlich.

Die Nachfrage nach ökologisch unbedenklichen und emissionsarmen Möbeln steigt seit einigen Jahren. Das möchte die Deutsche Gütegemeinschaft für Möbel mit den beiden Gütezeichen noch weiter voran treiben. Auch Möbelhersteller sollen so zusätzliche Anreize haben, bei ihren Möbeln nicht nur Design, Funktionalität und Qualität im Auge zu haben, sondern auch Umwelt- und Gesundheitsaspekte zu beachten.

 

 

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