Meditation heilsam nutzen

© Kati Molin - Fotolia.com

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Sobald die moderne Wissenschaft mal wieder einen Beweis für die Wirksamkeit altbewährter Traditionen im medizinischen Bereich findet, wird der jeweiligen Methode das Stigma der Esoterik abgenommen. Schnell wie ein Lauffeuer verbreitet sich dann die Nachricht, von den wundersamen, heilsamen Kräften. Eine solche Methode ist die Meditation, genauer die Achtsamkeitsmediation.

Der neueste Hype im Coaching und Therapiebereich geht auf die Vipassana Mediation zurück. Sie bezeichnet die “Einsicht” und ist eine spezielle Schule des Buddhismus und propagiert seit Jahrtausenden die Kraft die in der Achtsamkeit liegt.

Das ein wenig mehr Achtsamkeit in unserer heutigen hektischen Welt sicher angebracht wäre bestreitet niemand. Wer morgens das Haus verlässt, der ist in Gedanken schon beim anstehenden Team-Meeting, oder dem Soll den es für die Woche zu erfüllen gilt. Man nimmt im Anschluss die falsche U-Bahn und fragt sich während man fluchend aussteigt, ob man überhaupt die Haustür richtig abgeschlossen hat. Über so ein typisch westliches Verhalten, würde sich ein Meister der Achtsamkeitsmediation köstlich amüsieren, wäre er für Gelächter nicht schon zu weltentrückt. 

Die Lösung für dererlei Probleme sieht er in gezielten Atemtechniken, die einen mit der nötigen Übung, ins Hier und Jetzt zurück holen, eben in jenen Augenblick in der sich der Übende gerade befindet. Das beruhigt, fühlt sich gut an und ist, wenn man neusten Studien vertraut auch noch überaus heilsam. 

Der amerikanische Medizinprofessor Jon Kabat-Zinn entwickelte aus dieser uralten asiatischen Mediationsform eine westliche Variante, die er Mindfulness Based Stress Reduction (MBSR) nannte. Obwohl diese Methode schon seit den 70er Jahren bekannt ist, wird sie erst seit einigen Jahren auch von konservativen Kliniken angewandt. 

Man erzielte mithilfe dieses Konzepts gute Fortschritte bei der Behandlung von chronischen Schmerzen, Süchten, Depressionen und vor allem bei Panikattacken

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